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Grenada

Schokolade aus Kakaobohnen von der Insel Grenada

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Schokolade aus Kakaobohnen von der Insel Grenada

Grenada, offiziell Staat Grenada ([greˈnaːda], englisch State of Grenada), ist ein Inselstaat und der Name einer hierzu gehörigen Insel der Kleinen Antillen, die geographisch zu den Inseln über dem Winde in der Karibischen See gehört, zwischen der Karibik und dem Atlantischen Ozean, etwa 200 Kilometer nordöstlich der Küste Venezuelas und südlich von Saint Vincent und den Grenadinen liegt. Der Inselstaat bildet einen eigenständigen Mitgliedstaat des „Commonwealth of Nations“. (Quelle: Wikipedia)

Die Franzosen haben im späten 17. Jahrhundert die Kakaobohnen in die Karibik und so auch nach Grenada gebracht. Leider wurde der Anbau von Kakao aber über die Jahre zu Gunsten von Muskatnuss, Nelken und Ingwer vernachlässigt und spielte keine Rolle mehr.

Mittlerweile kennt man die Grenada für seinen hochwertigen, fruchtigen Kakao weit über die Grenzen hinaus und das haben wir nur einem Mann zu verdanken: Mott Green, dem Gründer der „Grenada Chocolate Company“. Ihn zog es Ende der 1980er Jahre von New York auf die Insel und er fand dort überall wilde Kakaobäume vor. Im Jahr 1999 war es dann so weit – er baute mit Hilfe von Freunden und Einheimischen eine kleine, solarversorgte Schokoladenfabrik, die wegen der hohen Karibiktemperaturen natürlich mit einer Klimaanlage ausgestattet wurde, damit die Schokolade nicht von vorneherein wegschmilzt. Er stelle Nachbarinnen ein, die die Schokoladen einzeln per Hand verpackten. Die Kakaobohnen bezog er gleich von den Farmern drumherum. Die fertigen Schokoladen wurden im Anschluss klimaneutral per Segelschiff in alle Welt transportiert. Leider verstarb Mott Green 2013, aber seine Firma wurde zum Modell für ethischen und nachhaltigen Tree-to-Bar Kakaoanbau.

Die Kakaobohnen auf Grenada werden immer noch auf die 300 Jahre alte Art und Weise vor Ort verarbeitet: Nach der Fermentierung werden die Bohnen auf hölzernen Plattformen ausgebreitet und trocknen in der Sonne. Die Arbeiter treten die Kakaobohnen regelmäßig mit ihren Füßen von den trockenen Resten des Fruchtfleisches frei. Gleichzeitig werden sie so auch gewendet, damit sie gleichmäßig trocknen können.

Die Haupterntezeit auf Grenada liegt zwischen April und November und es werden ca. 730 Tonnen pro Jahr eingebracht, was einem Anteil von 0,02% der Welternte entspricht. (Quelle: Dom Ramsey)

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